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MainPost 16.06.2011

FUCHSSTADT/MÜNCHEN
Zu Gast beim Hilton-Talk

(si) Zum Hilton-Talk war die Fuchsstädterin Birgit Baron nach München eingeladen. Die Geschäftsführerin des Instituts für pferdegestützte Seminare sprach mit Spitzenkoch Alfons Schuhbeck und Anselm Bilgri, dem ehemaligen Cellar vom Kloster Andechs, über „Führung im 21. Jahrhundert“. Birgit Baron stellte ihre Methode vor. In ihren Seminaren fungieren Pferde als Co-Trainer. Denn sie hätten ein sensibles Gespür für Unsicherheit aber auch für Stärken. Sie könnten deutlicher machen, worauf es beim Führen ankommt, als manch menschlicher Berater. „Pferde lassen sich nicht täuschen“, sagt Baron, weder durch aufgesetzte Sicherheit, noch durch Kleidung. Durch den Kontakt mit den Pferden würden die Seminaristen lernen, dass neben Durchsetzungsvermögen und Zielbewusstsein auch Vertrauen und Respekt wichtige Grundpfeiler eines guten Führungsstils seien.

 

PferdeStärken im Bayerischen Fernsehen

Anfang Mai hat ein Fernsehteam vom BR bei dem Seminar "Menschenflüsterer - Führungstraining mit Pferden" von PferdeStärken gedreht. Der Beitrag vermittelt einen Einblick in die Methode und Wirkungsweise unserer pferdegestützten Trainings/Seminare.

Sendetermin war der 21. Mai 2010, 19:00 Uhr in der Sendung "Unser Land" im BR Fernsehen.

[Sehen sie die Sendung als Online-Video]

  • 18.06.2009

Fachmesse Personal und Weiterbildung

Wie Weiterbildung messbar wird und was Pferde uns lehren können

Autor(en): Hans Koeniges.

Keine Krisenstimmung herrschte auf der Fachmesse und dem Kongress für Personal und Weiterbildung in Wiesbaden: Mit 270 Ausstellern verzeichnete der Veranstalter sogar einen leichten Zuwachs. Rund 3.000 Interessierte informierten sich über die neuesten Trends.

Das Pferd als Coach

Im Freien präsentierte sich die (unter anderem) die interHRim GmbH , die beim Training von Unternehmen, Teams und Führungskräften auf die Unterstützung von Pferden setzt. Zum ersten Mal waren die "Trainer" selbst, die Pferde, dabei. Die Besucher konnten unter Anleitung ihre eigenen Erfahrungen mit den Tieren machen. Mehrmals täglich gab es dazu Live-Vorführungen. Auch andere Aussteller wie Die Pferdeakademie oder PferdeStärken arbeiten mit Pferden, da diese als äußerst sensibel gelten und aufgrund ihrer differenzierten Wahrnehmungsfähigkeit das menschliche Verhalten sehr gut widerspiegeln. Die eigenen Schwächen und Stärken würden so erkannt, ebenso lasse sich durch die Reaktion der Tiere die eigene Körpersprache beurteilen. So sollen die Teilnehmer ihr eigenes Führungsverhalten und ihre Wirkung reflektieren und zu Erkenntnissen über sich selbst gelangen. Durch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Führungsstil könnten die Teilnehmer die Fähigkeit, andere zu führen, erlangen.

Den Originaltext finden sie unter: 

http://www.computerwoche.de/job_karriere/karriere_gehalt/1898595/

  • 08.05.2009 Raus aus dem Büro-Mief - rein ins Pferdeabenteuer!

FUCHSSTADT

Braves Pferd, guter Chef und umgekehrt

Wirtschaftsjunioren testeten ihre Führungsqualitäten auf dem Pferdehof von Birgit Baron

Raus aus dem Büro-Mief – rein ins Pferde-Abenteuer! Unter diesem Motto stand die Veranstaltung der Wirtschaftsjuniorin Birgit Baron.

Zehn Wirtschaftsjunioren aus den Kreisen Bad Kissingen und Fulda fanden sich auf dem Hof der Pferdebesitzerin in Fuchsstadt ein, um sich auf einer eineinhalbstündigen Wanderung im Saaletal von den Pferden „coachen“ zu lassen. Sie gewannen dabei einen Einblick in das Potenzial, das in Pferden als so genannte Feedbackgeber für Menschen steckt, sagt Baron.

Die Teilnehmer durften die vier Pferde von Birgit Baron abwechselnd führen. Sie hätten dabei festgestellt, so Baron, dass Pferde in ihren Charakteren genauso unterschiedlich sind wie Menschen und ihre Vorlieben und Abneigungen haben. Diese heraus zu finden und dann mit ihnen so umzugehen, dass eine gute Zusammenarbeit entsteht, sei die besondere Herausforderung für die Teilnehmer gewesen.

„Im Unterschied zu Menschen nehmen Pferde kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht mitzuteilen, wie der persönliche Führungsstil des Einzelnen bei ihnen ankommt. Sie haben nämlich keine Angst davor, ihren Arbeitsplatz zu verlieren“, erklärt Baron das Prinzip. Einverständnis und Bereitschaft zur Mitarbeit sei eindeutig an einem entspannt mitgehenden Pferd zu erkennen, wohingegen Widersetzlichkeit, Ängstlichkeit und Nervosität von Seiten des Tieres darauf schließen lasse, dass es sich eine andere Behandlung wünscht.

Für Führungskräfte besteht gerade in dieser Offenheit des Feedbacks die besondere Chance, Rückschlüsse auf das eigene Verhalten und die persönlichen Denkmuster zu ziehen und diese gegebenenfalls in Frage zu stellen. Denn in dieser Form finde seitens der Mitarbeiter und Kunden in den seltensten Fällen eine Rückmeldung statt, weiß Baron.

Im Anschluss an die Wanderung fand bei einem kleinen Imbiss am Stall von Birgit Baron noch ein Austausch über das Erlebte statt. Birgit Baron hatte dabei viele Fragen zu beantworten.

„Mir ist heute aufgefallen, wie schnell ich mich darauf festlege, ob mir jemand sympathisch oder unsympathisch ist. Ich werde darüber nachdenken, inwieweit das bei mir auch auf Menschen zutrifft“, beschreibt eine Teilnehmerin ihren ersten Eindruck. Alle Anwesenden bedankten sich bei der Trainerin für das interessante Erlebnis.

Den Originaltext finden Sie unter:

http://www.mainpost.de/5110281

  • 22.05.2008

Manager lernen am lockeren Zügel

(Fuchsstadt) Mitarbeiterführung als Lernstück auf dem Pferdehof bei Birgit Baron

(wd)„Führen bedeutet, seine Mitarbeiter dazu zu befähigen, mutig, selbstsicher und risikobereit auf ein gemeinsames Ziel zuzugehen“, zitiert Birgit Baron auf ihrem Pferdehof in Fuchsstadt Ausbilder Gerhard Krebs. 40 Interessierte nahmen am Vortrag „Mitarbeiterführung im 21. Jahrhundert – ein Lehr- und Lernstück mit Pferden“ aus der Veranstaltungsreihe „Vorsprung durch Wissen“ der Wirtschaftsjunioren und der Stadt Bad Kissingen teil.

Die Sozialpädagogin bat die Teilnehmer, ihre Gedanken zur Frage: „Was sind für Sie die wichtigsten Merkmale eines guten Führungsstils?“ oder „Was erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern?“ zu notieren. In der daraus entstehenden regen Diskussion zeigte sich, dass die Erwartungen und Wünsche an einer Führungskraft unterschiedlich formuliert, aber inhaltlich gleich sind.

Gemeinsamkeiten

„Führungskräftetraining mit Pferden als interaktive Erfahrung, dass könnte die Mitarbeiterführung des 21. Jahrhunderts sein“, sagte Birgit Baron. Die Referentin zeigte die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Pferden und Menschen auf. Pferde leben, ähnlich wie der Mensch in einem sozialen Gefüge, in der jeder einzelne seine individuellen Talente hat. Pferd und Mensch leben in einer Gemeinschaft, in der es eine Hierarchie und ein „Leittier“ gibt.

Die Rangordnungskämpfe sind wichtig und durch Haltung sowie sprachliche Kommunikation klären sich die Positionen. Außerdem handeln Pferd und Mensch nicht grundlos. Die Motivation um eine Aufgabe zu erledigen sind vor allem die weichen Faktoren wie Anerkennung, Wertschätzung, Respekt und gegenseitiges Vertrauen.

„Die wesentlichen Unterschiede zwischen Pferden und Menschen bestehen darin, dass Pferde nicht lügen können, nicht bewerten, keine Vorurteile haben und nicht nachtragend sind“, sagte Birgit Baron und führte hinzu: „Pferde sind uns ähnlich genug, damit wir uns mit ihnen identifizieren können, aber sie unterscheiden sich von uns Menschen auf eine besondere Art und Weise, so dass wir von ihnen lernen können.“

Sodann ging es in die Praxis. Unter anderem Marco Böse, Vorstand der Wirtschaftsjunioren und Geschäftsstellenleiter der Bonnfinanz (Bad Kissingen) führte das Pferd „Charly“ an einem Strick entlang des aufgebauten Parcours. „Die Reaktion der Pferde, zum Beispiel ob sie sich bereitwillig anschließen und demjenigen der führt folgen würden oder vielleicht doch erst mal stehen blieben, ermöglichen den Teilnehmern Rückschlüsse auf ihr persönliches Führungsverhalten“, deutete die Sozialpädagogin die Aussagekraft der Pferde.

Pferde sind unter drei Bedingungen bereit, sich ihrem „Leittier“ anzuschließen, sagte Birgit Baron und überließ es ihren Gästen zu beurteilen, inwieweit dies auch auf Menschen zutreffe. Der erste Grund ist, dass sie verstanden haben müssten, was von ihnen verlangt werde. Die zweite, dass sie in der Lage sein müssten, ihre Aufgabe auch auszuführen und die dritte Bedingung, dass sie mit dem Auftrag einverstanden sind.

Die Übungen mit den Pferden war für die Freiwilligen ein sehr intensives Erlebnis. „Ich bin völlig ergriffen, es war ein unglaubliches Gefühl!“, äußerte eine Führungskraft ergriffen.

Am Ende des Abends verabschiedete sich die Referentin mit den Worten: „Wenn am Ende eines Seminars die Teilnehmer einen Hauch von der Vorstellung haben, dass das Verhalten anderer etwas mit ihnen selbst zu tun hat, dann war mein Team (die Pferde) erfolgreich“.

 

Den Originalartikel finden Sie unter:

http://www.mainpost.de/4505340